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PSYCHOLOGIE UND LEBENSHILFE/ BÜCHER, DIE UNS DURCHS LEBEN HELFEN

Sherwin B. Nuland : Wie wir sterben

Der ame­ri­ka­ni­sche Chirurg und Pro­fessor für Me­di­zin­ge­schichte Sherwin B. Nu­land be­schäf­tigt sich auf knapp 400 Seiten mit dem Sterben des Men­schen. Dazu be­leuchtet er - mal in einem, mal in bis zu drei Ka­pi­teln die am meisten ver­brei­teten To­des­ur­sa­chen von Herz - Kreis­lauf - Er­kran­kungen über ge­walt­same To­des­arten - vom Un­fall bis zum Suizid - bis hin zu AIDS und Krebs. Er schil­dert de­tail­liert die phy­sio­lo­gi­schen Vor­gänge, den Un­ter­gang ver­schie­dener Or­gane durch man­gelnde oder ganz aus­set­zende Sau­er­stoff­zu­fuhr, er­läu­tert Krank­heits­bilder und den Ab­lauf des Ster­bens. Ein Ka­pitel setzt sich mit dem Al­ter­stod aus­ein­ander, den es in der heu­tigen me­di­zi­ni­schen Ter­mi­no­logie nicht gibt, da die Me­dizin darauf be­steht, eine letzt­end­liche - auch vor­han­dene - To­des­ur­sache zu finden und zu be­nennen. Die gibt es auch zu­meist, doch Nu­land weist nach, daß Al­ters­schwäche einen zeit­li­cher Ab­lauf dar­stellt, in dem sich krank­hafte Vor­gänge ad­dieren, das Wi­der­stand­spo­ten­tial des Kör­pers zu­neh­mend schwä­chen, und es letzt­lich gleich­gültig ist, wel­cher Vor­gang dem Leben letzt­end­lich das Ende be­reitet. Jedes Ka­pitel seiner Ar­gu­men­ta­tion baut auf einer Fall­ge­schichte auf, die er ent­weder als prak­ti­zie­render Arzt, Freund eines Be­trof­fenen oder gar als Ver­wandter mi­ter­lebt hat. Er kommt nicht umhin, fest­zu­stellen, daß das wür­de­volle, fried­liche Sterben, das sich als Ideal­vor­stel­lung bei den meisten Men­schen fest­ge­setzt hat, nur selten mit den realen Ab­läufen des Ster­bens zu tun hat.

 

Ein Kerl, wie er im Buche steht. Ein Handbuch für den postemanzipierten Mann

Hand aufs Herz! Wo­nach sehnt sich eine Frau? Selbst­ver­ständ­lich nach einem ganzen Kerl! – Einem Mann mit Stil, Ch­arme und Tief­gang. Kernig sollte er sein, aber nicht ab­ge­brüht. Stark – was sich nicht al­lein auf seine kör­per­liche Kon­sti­tu­tion be­zieht. Zärt­lich und sen­sibel sollte er sein, aber nicht zim­per­lich. Klug, aber nicht bes­ser­wis­se­risch oder gar über­heb­lich. Gerne ro­man­tisch, dabei nicht welt­fremd oder gar schmalzig. Lei­den­schaft­lich und las­ter­haft, aber nicht zü­gellos. Ge­pflegt, wo nötig: dis­tin­guiert und bis­weilen ge­nerös. Er sollte Feuer ma­chen können, sich auf das au­then­ti­sche Ka­ma­sutra ver­stehen, auf dem Surf­brett und dem Tanz­par­kett eine gute Figur ab­geben, die weite Welt be­reist haben … Bringt man die An­for­de­rungen, die sich endlos fort­setzen lassen, auf einen ge­mein­­samen Nenner, dann zeichnet sich in Kon­turen das Bild eines kul­ti­vierten Ma­chos ab. Dass sich dieser Typ in einer Ära, die von Sof­ties und Frau­en­ver­ste­hern ge­prägt ist, kaum noch auftun lässt, schmä­lert die Sehn­sucht nicht. - Jetzt können Frauen, die nach so einem Kerl Aus­schau halten, end­lich Mor­gen­luft wit­tern!

 
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  • Danke für den Tipp, Tiniaden. Nie von diesem Autor...
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